Allwissende Müllkippe

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Wie die verbleibende Opposition Gauck jetzt noch stoppen kann …

Der Präsidentenkandidat Gauck, den bei der letzten Bundestagswahl noch alle wollten, scheint jetzt nicht mehr die erste Wahl zu sein.

Güne und SPD hatten Gauck damals ohnehin nur vorgeschlagen um Merkel zu ärgern und weil sie wussten, dass er keine Mehrheit bekommen würde.

Die FDP schlägt Gauck jetzt vor, um sich politisch zu profilieren, da man nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken will.

Merkel muss dem Zustimmen, weil ihr Kandidat Wulff ihre Position geschwächt hat und sie es nicht riskieren kann, in mehreren Wahldurchgängen dann doch zu verlieren mit einen CDU-Parteibuchtrottel. Dies würde die Koalition und die Regierung gefährden. Also tut sie das was sie immer macht, unsere Teflonkanzlerin lässt nichts anbrennen und nimmt was sie kriegen kann.

Ich lass mich nicht vergauckeln!

Leider haben es die Linken und die Piratenpartei versäumt, als einzige echte verbleibende Opposition die wir in Deutschland noch haben, mit einem Gegenkandidat die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In der Blogosphäre hat Fefe dies in für ihn ungewöhnlich langen Blogposts schon ausführlich ausgeweidet: [1] [2] [3]

Die Piratenpartei hat sich bei der ganzen Diskussion um einen Kandidaten für den Bundespräsidenten wieder einmal selbst auf die Füße getreten. Zwar hat man relativ früh im Bundesliquid Kandidaten wie Georg Schramm zur Abstimmung gestellt, doch entwickelte sich parallel dazu eine Diskussion, ob man nicht einen Kandidaten finden sollte, der auch eine echte Mehrheit bekommen könnte? Ein Kompromisskandidat wie bei den etablierten Parteien also. Zusätzlich meldeten sich die Bedenkenträger und meinten, dass man erst den Rücktritt von Wulff abwarten müsse und vorher gar nicht diskutieren sollte. Es entwickelte sich wie so häufig in der Piratenpartei keine Diskussion über einen möglichen Kandidaten, sondern eine Diskussion darüber, ob man überhaupt zu diesem Zeitpunkt das Thema diskutieren sollte?

Schwamm drüber. Weil die inzwischen bedeutungslose FDP sich profilieren muss ist Gauck jetzt der Kandidat für das Amt. Merkel muss wie beschrieben mitziehen und SPD + Grüne können sich nicht verweigern, weil sie so blöd waren ihn selbst einmal vorgeschlagen zu haben.

Wie kommt man jetzt aus diesem Dilemma?

Was braucht man in einer Demokratie für eine Wahl? Zwei Kandidaten zwischen denen man auswählen kann. Wenn jetzt also Linke + Piratenpartei keinen Kandidaten vorschlagen, wird auch für den letzten in Deutschland die Merkel-Diktatur deutlich.

Dann wird nämlich kein Bundespräsident gewählt sondern bestimmt wie in Nord-Korea, wo man auch keine Wahl hat.

Dann beginnt das Nachdenken über den Zustand unserer Demokratie, wo man angeblich zwischen SPD und CDU wählen kann und ihren Steigbügelhaltern Grüne und FDP. Wenn es ganz schlimm kommt regieren CDU + SPD gemeinsam. Egal was der Wähler macht oder tut, die CDU und SPD werden wir nicht los, die können sich in unserer angeblichen Demokratie alles erlauben. Schwarze Koffer, Hartz IV, 1-Euro-Zwangsarbeit, Afghanistan, Mehrwertsteuererhöhung, … - so etwas kann man als Wähler in Deutschland gar nicht verhindern.

Deswegen reißt einmal den Schleier von dieser angeblichen Demokratie und enthüllt was wirklich darunter ist. Schlagt einfach keinen Kandidaten vor und entlarvt dadurch die Parteiendiktatur in Deutschland!

Dieser Text ist Public Domain und kann ohne Quellenangabe verbreitet werden, bitte tut dies überall im Netz. Das Bild ist unter CC-BY-NC 3.0 Lizenz und von Christian Sickendieck.

Wenn du Mitglied bei den Linken oder Piraten bist und die Idee unterstützen möchtest, dann schreibe bitte in deinem Blog oder besser in den Partei-Medien (sofern Zugriff besteht) darüber.

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Gepostet am Dienstag, Februar 21 2012. Getaggt mit: BundespräsidentDiktaturGauckWahlcdufdpgrünelinkemerkelpiratenparteispdOppositionPolitikDemokratiedeutschlandBRD

Allwissende Müllkippe Hier gibt es auf alles eine Anwort, auch wenn diese etwas müllig sein kann!
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